Kontext:
Im Rahmen des Semesterprojekts habe ich mich dazu entschieden allein zu arbeiten. Dies hatte viele Gründe. Ich wollte aber vor allem diese Gelegenheit nutzen, um meine Ideen und Gedanken so auszuführen, wie ich es möchte, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Mir fiel es zunächst schwer, ohne den gewohnten, intensiven Austausch oder ohne Rückmeldung anderer zu arbeiten. Die Verantwortung, meinen Prozess selbstständig zu steuern, fühlte sich anfangs überwältigend an. Mit der Zeit fiel es mir jedoch leichter, was zu einem freieren Gestaltungsprozess und Arbeitsplan geführt hat.
Einsichten:
– Ich geniesse es meine eigenen Ideen nachzuverfolgen
– Die Arbeit ist intensiver, da ich keine Partner:in habe, die mir etwas abnehmen kann
– Ich muss mich mit allen Aspekten einer Semesterarbeit auseinandersetzen
– Entscheidungen ohne Austausch zu treffen ist nicht einfach
– Die Freiheit im Arbeitsprozess schenkt mir viel Motivation
– Das Führen vom Prozessbuch hilft mir meinen Prozess festzuhalten
– Sich kurz mit anderen Gruppen auszutauschen hilft
– Selbstdisziplin wird getestet, da ich die Deadlines selbst im Auge behalten muss
– Für die Planung der Präsentation habe ich zu wenig Zeit investiert
– Ohne fixe Abgabetermine in einer Gruppe hatte ich weniger Struktur
Folgerungen:
– Ich werde die nächste Projektphase mit einem schriftlichen Plan strukturieren
– Das Prozessbuch wird weiterhin ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit sein
– Ich kann auf meine eigenen Ideen und meiner Meinung vertrauen
– Der Austausch mit anderen Personen ist trotz Einzelarbeit wichtig
Anschlussfragen:
– Wie kann ich die Arbeit in Einzelarbeit in Zukunft strukturieren?
– Wie kann der Austausch mit Mitstudierenden trotz Einzelarbeit stattfinden?
