KONTEXT
Das Ziel des zwei Tage langen Workshops war es, aus den im Atelier von Marius Kob zur Verfügung stehenden Materialien eine Puppe zu kreieren und sie am Ende des Workshops im selben Raum zu bespielen. Mein Lebewesen stellt einen kybernetischen Organismus dar, der halb Lebewesen, halb Maschine ist. Einen guten Eindruck machte die Gestaltungstechnik, mit der Beispiel-Puppen, der riesige Menschenaffe mit seinem Baby Affe, gebaut wurden. Ich benutzte diese Bauart für die Erstellung meiner Figur.
EINSICHTEN
Während des zweieinhalb Tage langen Workshops im Atelier von Marius Kob hatten wir die Möglichkeit, den ersten Prototyp der Puppe zu bauen. – Wir inszenierten und bespielten unsere so wie auch Marius` Puppe. Das gab uns ein Gefühl von der Teamarbeit und vereinigte die Gruppe. – Um unser Gemeinschaftsgefühl zu verstärken und die Gruppe zu entspannen, spielten wir alle zusammen Lernspiele, was uns viel Freude brachte. – Ich arbeitete sehr intensiv und konzentriert unter Zeitdruck. – Mein Modell entspricht nicht der ursprünglichen Skizze und ist formeller Charakter. – Mit Hilfe von den Scheinwerfern gelang es uns, den Atelierraum in eine Bühne zu verzaubern.
FOLGERUNGEN
Ich finde, es wäre gut, mehr theoretisches und praxisorientiertes Wissen von Marius Lob zu bekommen: Welche Arten der Verbindungen und Konstruktionen existieren, die eine maximale Beweglichkeit der Gelenke und der ganzen Figur ermöglichen. Nächstes Mal bereite ich mich auf das Thema des Workshops frühzeitig vor und wende mehr Zeit dafür auf. – Ich würde weniger Zeit den Spielen im Rahmen des Kurses widmen. – Wir hatten vier Aufführungen. Drei von denen fanden am ersten Tag statt. Ich würde sie reduzieren und mich mit dem Thema der Formen der Beweglichkeit und der Materialien auseinandersetzen. – Obwohl mein Ergebnis von der ursprünglichen Skizze abweicht, bin ich damit zufrieden. – Die Dimension und Konstruktion der Puppe sowie die Wahl der Materialien sind von grosser Bedeutung. – Die Identifizierung von sich selbst mit der Puppe führt zur gelungenen Inszenierung. – Vertrauen und gegenseitiges Verständnis spielen eine wichtige Rolle bei der Gruppeninszenierung.
ANSCHLUSSFRAGE
Wie könnte im Rahmen eines zweieinhalb Tage langen Kurses das Thema „Gestaltung und Inszenierung der Puppe“ so vermittelt werden, dass eine Balance zwischen dem theoretischen Wissen und der Inszenierung gehalten wird?
