KONTEXT
Im Rahmen des Semesterprojekts «Living Beeing» tauchten wir als Klasse mittels eines zweitägigen Workshops in die Welt des Figurentheaters ein. Im Atelier von Marius Kob konnten wir uns nach einigen Inputs und Wissensvermittlungen seiner-seits in seinem Atelier selbst austoben.
Ziel der zwei Halbtage war es aus dem umliegenden Material eine Figur zu entwickeln, welche abschliessend in einer entsprechenden Inszenierung zum Leben erweckt werden soll.
Zuerst aber machten wir uns alle konzentriert ans Kreieren und Entwerfen unserer Figur, losgelöst von jeglicher Recherchearbeit, mit welcher wir uns wochenlang vorher auseinandergesetzt haben. Schlussendlich wurde die Figur mithilfe unserer Bewegungen und Tipps und Tricks von Profiseite belebt. Die sogenannte Inszenierung fand genau dort statt, wo die Kreaturen entstanden sind, jedoch in einem anderen Setting; durch gekonnter Anwendung zweier Scheinwerfer wurde aus dem Arbeitsplatz eine Bühne gezaubert.
EINSICHTEN
Dank der Loslösung des Projekthintergrunds und dessen Recherche, konnte ich mich nochmals ganz neu auf diesen Workshop und das Projekt an sich einlassen.
Klassische Musik fördert eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre.
Auch wenn meine Figur quasi ein Haufen zusammengekrugeltes Papier ist, kann ich, wenn ich es auch ernst nehme, daraus eine lebende Figur erzeugen.
Licht ist key – mit dem Einsatz vom richtigen Licht kann direkt eine Inszenierung entstehen.
FOLGERUNGEN
Es hilft mir im Arbeitsprozess immer wieder mal losgelöst von allem einfach auszu-probieren.
Wenn ich Musik hören will zum Arbeiten, soll es Musik ohne Sprache sein.
Immer wieder in kleinen Schritten meine Arbeit inszenieren, sodass ich sehe, wie es eventuell rauskommen kann.
